Zentrum für Life Science und Plasmatechnologie

Rohbau

Lage:
Greifswald
Summe:
8.700.000 €
Zeitraum:
2019 bis 2021
Bauherr:
Universitäts- und Hansestadt Greifswald - Der Oberbürgermeister
  • Copyright: Sweco Architekten
    Copyright: Sweco Architekten

In der Hansestadt Greifswald wird für den Ausbau der Technologiefelder Bioökonomie und Plasmatechnologie als fachspezifisches Forschungs-, Dienstleistungs- und Gründerzentrum das Zentrum für Life Science und Plasmatechnologie entstehen. Das Zentrum wird angrenzend an das Biotechnikum Greifswald und das Leibniz-Institut für Plasmaforschung und Technologie e. V. Greifswald in direkter Nähe zum Universitätscampus errichtet. Auftraggeber ist die Hansestadt Greifswald. Das Zentrum für Life Science und Plasmatechnologie ist als Leitprojekt Bestandteil im Masterplan Gesundheitswirtschaft Mecklenburg-Vorpommern 2020.

Der Standort für den Zentrumsneubau befindet sich im Innenhof des Biotechnikums Greifswald. Der Baukörper besteht aus 5 Vollgeschossen mit einem zurückgesetzten Staffelgeschoss. Im Untergeschoss ist eine natürlich belüftete Tiefgarage vorgesehen. Der Neubau wird im Erdgeschoss mit einem eingeschossigen Verbindungskörper an das Bestandsgebäude des Biotechnikums angeschlossen. Im Verbindungsbaukörper sind eine Cafeteria und ein Konferenzbereich vorgesehen. In den übrigen Geschossen werden Büros, Labore und Produktionsflächen untergebracht.

Das Gebäude ist als Ortbetonbau konzipiert. Die Gründung erfolgt über eine Flachgründung als wasserundurchlässige Stahlbetonkonstruktion. Im Anschlussbereich an das Biotechnikum sind Unterfangungen vorgesehen. Die Geschossdecken wurden als Flachdecken in Ortbetonbauweise geplant. Die Lüftungszentrale im 4. Obergeschoss ist als Stahlskelettbau mit einer Dachdecke aus Trapezblechen vorgesehen. Die Treppenläufe werden als Fertigteile in Sichtbetonqualität mittels Konsolen auf die Podeste und Rohdecken aufgelegt. Die Fassaden des Gebäudes werden im Untergeschoss mit Klinkerriemchen auf einer mineralischen Wärmedämmung bekleidet. In den Obergeschossen wird ein profiliertes, nicht brennbares Wärmedämmverbundsystem mit glattem Feinputz aufgebracht.

Hauptmengen:

  • Erdaushub: 9.200 m³
  • Spundwände: 1.600 m²
  • Unterfangung HDI: 400 m³
  • Beton: 8.350 m³
  • Schalung: 15.200 m²
  • Bewehrung: 1.200 t
  • Stahlbau: 150 t

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